Dr. Fletcher Ranney DuBois (1949-2026)

„The End of the Pier…“

Der HGIS Club trauert um unseren Kollegen und Freund Dr. Fletcher Ranney DuBois, der am 17.2.2026 von uns gegangen ist.

Wir erinnern uns an die schönen Geschichte|Medien-Lehrveranstaltungen – „R.M.S. Titanic“ bis „Vietnam“ im Film – und die Spontan-Lieder wie auch die sich anschließenden Diskussionen in „Yufkas“ am Heidelberger Marktplatz.

Ein Termin und Ort für die Beisetzung steht noch nicht fest.

Fletchers „Ode an Heidelberg“ auf YouTube.

Walking out to the end of the pier
Waiting for the boat to appear
Waiting for the time, when it is time to board.
Lord, Lord, Lord
Lord, Lord, Lord

The End of the Pier / Lord, Lord, Lord (Song, Fletcher R. DuBois, 2013)

Heidelberg-Filmtag in der Kamera, Heidelberg

Recherchen und Einführung zu „Ich war eine männliche Kriegsbraut“ [„I Was a Male War Bride“] (USA 1949) durch Majka Bressa, Mil Gaspar, Emma Hartlieb, Maximilian Hege, Paula Langner, Markus Baier zusammen mit Ferhat Neptun (Medienforum Karlstorkino), Dr. Heiko Wacker, Dr. Michael Braun (Stadtarchiv Heidelberg), Dirk Eller & Dr. Kilian Schultes im Rahmen des Projekts „Film in Heidelberg: Kinos und Drehorte“ des HGIS Clubs im Wintersemester 2025/26. „You can’t sleep here …“: Der Film „IWas a Male War Bride“ wurde teils in Heidelberg und Umgebung gedreht. Die Crew wohnte während des Drehs ab September 1948 vor Ort.

Heidelberg-Filmtag im Kino DIE KAMERA am Sonntag, 07.12.2025 in Kooperation mit dem Verein „Kultur für Europa – Kulturhauptstadt Heidelberg“, https://www.gloria-kamera-kinos.de/de/specials/sondervorstellungen

Recherchen zum Kontext der Dreharbeiten von „I Was a Male War Bride“ (1949) und zu Film in Heidelberg allgemein

  • Universitätsbibliothek Heidelberg, Rhein-Neckar-Zeitung auf Mikrofilm
  • Universitätsbibliothek Heidelberg: Presse-Datenbanken / Digitalisierte Repositories
  • Stadtarchiv Heidelberg
  • archive.org etc.

Materialien zur Präsentation von „I Was a Male War Bride“ (1949) in der Kamera am 7.12.2025

  • Entwurf zur Karte der Kinos in Heidelberg 1949ff.
  • Flyer: Multimediale Quellen zur Entstehungsgeschichte von „I Was a Male War Bride“.

Weiterführende Pläne zu Film in Heidelberg (Drehorte und Kinos)

  • Multimediale Rundgänge auf Basis der recherchierten Materialien auf Komoot, „Mein Heidelberg“-App etc.
  • Blog-Beiträge zu Funden

„Wohlgerichtet“

Jüngst erschienen: Doll, Sara/Strobel, Karen/Deutsch, Andreas: „Wohlgerichtet“. Vom Schafott in die Anatomie Heidelberg, mit einem Vorwort von Michael Tsokos, Arnstadt 2025 [zum Verlag].

Sara Doll, Anatomie Heidelberg, Karen Strobel, MARCHIVUM/Mannheim, und Andreas Deutsch, Juristische Fakultät, schlagen auf der Suche nach den Schicksalen hinter den „Objekten“ in der Heidelberger Sammlung einen faszinierenden Bogen über die Geschichte der rechtlichen Grundlagen der unfreiwilligen „Körperspenden“ der Hingerichteten und der Rolle der Scharfrichter hin makroskopischen Präparaten und histologischen Schnitten.

Die Kommiliton:innen in der Übung „Dry Bones“ im vergangenen Wintersemester am Historischen Seminar (Doll/Schultes) hatten das Privileg, dem Buch im Dialog mit Sara Doll quasi beim Entstehen zuzuschauen. Hinrichtungen waren vielfach öffentliche Ereignisse.

Die räumliche Rekonstruktion der Laufwege liefert Hinweise zum Charakter der und zur Intention hinter der Inszenierung, wie z.B. bei der Enthauptung des Mörders Sebastian Zink am 6.7.1838 in Rastatt, dem das „Offenburger Wochenblatt“ in seiner Beilage vom 13.7.1838 zuschrieb, dass er „bis zum letzten Augenblick eine Verstocktheit, eine Frechheit und eine fast thierische Roheit“ zeigen würde [Digitalisat über Deutsches Zeitungsportal/Badische Landesbibliothek].

Blick vom Stückgarten, Heidelberger Schloss

Podcast mit Heiko P. Wacker

Das Elisabethentor wurde 1615 als romantisches Geschenk von Kurfürst Friedrich V. an seine Ehefrau Elisabeth Stuart erbaut. Es handelt sich um ein reich verziertes Sandsteinportal im Stil des Frühbarock und dient als Eingang zum sogenannten Stückgarten, dem ehemaligen privaten Garten Elisabeths. 

Dr. Heiko P. Wacker und Bettina Müller zu Gast beim Podcast „Sagenhafter Odenwald“ der Rhein-Neckar-Zeitung:

Das Elisabethentor auf dem Heidelberger Schloss, August 2025

Redaktion und Moderation: Noemi Girgla

Zu den Folgen des Podcasts: https://www.rnz.de/mediathek/podcast/sagenhafter-odenwald-podcast.html

À Travers L’Objectiv – Stage de Photographie

Stage interculturel en Drôme Provençale
Encadré par Yannick Scherthan et Charles de Borggraef

Workshop „Durch die Linse“ zu Fotografie als Quelle und in der Wissenschaftskommunikation im Foyer International d’Etudes Françaises, kurz: FIEF, in der Drôme Provençale vom 28. Juni bis zum 4. Juli 2025.

Für diejenigen Teilnehmer:innen aus dem Kreis des HGIS Clubs, die bereits am Götz-von-Berlichingen-Projekt mitgearbeitet haben, ging es von der Götzenburg in Jagsthausen ins mittelalterliche Dorf Châteauneuf de Mazenc (IGN géoportail). Ein großes Privileg: Eine ganze Woche mit zwei Fotografen in wunderschöner Landschaft (Lavendel!) das Machen von Fotos von den Grundlagen mit der Lochkamera bis hin zu Portraits, Objekten und Landschaft mit modernen Kameras. Fotografische Quellen können zum einen nun mit einem ganz anderen technischen Verständnis analysiert und zum anderen die Qualität und Professionalität in der visuellen Wissenschaftskommunikation solider beurteilt, sowie natürlich eigene Fotos auf hohem Niveau produziert werden.

Herzlichen Dank für an Charles und Yannick für die unvergessliche Zeit und die vielen neuen Erkenntnisse in Sache Fotografie damals und heute! In Zukunft werden wir bei jedem Klick auf den Auslöser an Euch denken.

Gleichermaßen großen Dank an das FIEF, das uns wieder Heimat und Inspiration war: Maria, Judith und das ganze Team. Besonderen Dank an Marion – wir werden wiederkommen und wollen unbedingt das Foto-/Rezeptbuch zur Geschichte und Praxis der Küche der Drôme machen 🙂

Die Ergebnisse des Workshops finden sich auf fief.hgis.club. Sie werden nach und nach ab dem 7. Juli 2025 hochgeladen werden. Die neuen Touren auf Komoot über die Sammlung „FIEF“ veröffentlicht.

Ausstellung Bauernkrieg & Götz von Berlichingen: „Soft Launch“

Sonntag, 11. Mai 2025, war dem Aufbau der Ausstellung „Dass wir frey seyen vnd woellen sein.“ Lebenswelten im ausgehenden Mittelalter gewidmet. Die Alu-Stellwände für die Plakate waren am Freitag angekommen, die Plakate selbst konnten wir beim Poster-Druck-Service des URZ last minute produzieren und die Möbel für die Multimedia-Stationen wurden am Sonntag zusammengeschraubt. Der Marstall der Götzenburg ist nun bestückt. Das Bugfixing des Spiels wie auch des interaktiven Epitaph-Features und des Videos mit den Erklärungen zur „Eisernen Hand“ lief bis zum „Soft Launch“ (schönes neues Wort gelernt) der Ausstellung um 17 Uhr (und wird uns sicherlich noch einige Zeit in Trab halten).

Am 22. Mai 2025 wird die Ausstellung dann einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun: Die Multimediastationen müssen ins Netz für Remote-Updates. Vor allem muss der zweite Teil der Ausstellung im Raum über dem „Verlies“ zur „Eisernen Hand“ des Götz von Berlichingen mit dem Hologramm aus dem CT, dem „Spiegel-Therapie“-Tisch und den drei Rollups zu den Lebenserinnerungen des Ritters und zu Amputation/Heilen in der Frühen Neuzeit aufgebaut werden!

Gruppenbild vom 11. Mai 2025
Es fehlen (mindestens) auf dem Foto aus dem Projekt: Dr. Sara Doll, PD Dr. Roman Sokiranski, Steffen Bauer, Ferhat Neptun, Theodor Werner, Tom Scheffel, Vera Penell, Jennifer Phuong.

Orbis Latinus Online (OLO)

Die Aktualisierung des Zertifikats durch das Team Future IT – Research & Education (FIRE) des Universitätsrechenzentrums Heidelberg (Danke!) nehme ich zum Anlass, Werbung für unser Latinisch-Deutsches Ortsnamensverzeichnis (Gazetteer) Orbis Latinus Online aus dem Projekt heiMAP zu machen: OLO erlaubt die Suche nach dem aktuellen Ortsnamen nach Eingabe des lateinischen Begriffs. Dies geht auch in die andere Richtung, d.h. die Suche nach einem aktuellen Ort mit allen historischen lateinischen Ortsnamen.

https://olo.heimap.uni-heidelberg.de/#

Ausführliche Projektbeschreibung hier auf hgis.club.

Warum Götz von Berlichingens Eisen-Hände Meisterstücke sind

Die Prothesen wurden jetzt in Heidelberg im Computertomografen untersucht. Dabei entstanden faszinierende Einblicke ins Innenleben.

Reportage über das CT durch PD Dr. med. Sokiranski und das Gesamtprojekt von Dr. Heiko P. Wacker in der Heidelberger Rhein Neckar Zeitung vom 16.2.2025 (RNZ+). Update vom 27.3.2025: Inzwischen ist die Zeitungsseite als pdf über den hgis.club als .pdf-Download verfügbar (Vielen Dank an die RNZ).

Heiko P. Wacker und Steffen Bauer, Jagsthausen am 30.11.2024 (Foto: Dirk Eller)

CT der Eisernen Faust im Radio: SWR Kultur

Der erste Ausflug der Eisernen Hand des Götz von Berlichingens seit 100 Jahren – und dann gleich ins CT des Bethanien-Krankenhauses in Heidelberg. Der Scan mit seinen spektakulären Ergebnissen im Bethanienkrankenhaus durch Priv. Doz. Dr. Roman Sokiranski hat es ins Radio geschafft!

Vielen, vielen Dank an Andreas Langen für den überaus gelungenen Beitrag – und natürlich an Birgit und Götz von Berlichingen, die dies alles überhaupt erst ermöglicht haben.

Universität Heidelberg – „Eiserne Hand“ des Götz von Berlichingen als CT Scan, SWR Kultur am 11.2.2025; online: https://www.swr.de/swrkultur/leben-und-gesellschaft/eiserne-faust-des-goetz-von-berlichingen-als-3d-scan-100.html [11.2.2025]

Scan der „Eisernen Hand“, Bethanien-Krankenhaus, Januar 2025, Foto: Andreas Langen, https://dieargelola.de/

Update vom 27.2.2025:
Eiserne Hand erwacht zum Leben – Digitalprojekt macht die Prothese des Götz von Berlichingen ganz neu erforsch- und wahrnehmbar, Heilbronner Stimme vom 21.2.2025, online über HCCH, https://www.hcch.uni-heidelberg.de/en/node/218 [27.2.2025].

Die Gruppe der Beteiligten ist groß, daher sei eine Korrektur zum Artikel erlaubt: PD Dr. Roman Sokiranski führte das CT der „Eisernen Hand“ und der „Alltagshand“ in Heidelberg durch, er entwickelt das Hologramm und das 3D-Modell für die Ausstellung in Jagsthausen.