MAD|H|D-Treffen (Methods & Applications in the Digital Humanities Heidelberg) am Freitag, den 8.7.2016 um 12:00 Uhr, SR 12, Mathematikon, 5. Stock
MAD|H|D-Treffen (Methods & Applications in the Digital Humanities Heidelberg) am Freitag, den 8.7.2016 um 12:00 Uhr, SR 12, Mathematikon, 5. Stock
Unser neues Projekt startet zum Sommersemester 2016 – im HGIS Club werden wir erste Referenzprojekte erarbeiten…
Ziel von HeiMap ist die Schaffung einer Online-Arbeitsplattform für Geoanwendungen in den Geisteswissenschaften, die in ein Portal mit modularen Werkzeugen und Diensten zum Projekt- und Datenmanagement integriert ist.
Aussagekräftige Karten, die mehrere Informationsebenen integrieren, sind immer interdisziplinäres Gemeinschaftswerk und stellen in ihrem Entstehungsprozess hohe Anforderungen an projektinterne Kommunikation, interdisziplinäre Effizienz und multimediales Datenmanagement. Die anvisierte virtuelle Arbeitsumgebung und das Arbeiten auf historischen Karten in situ bietet hier Lösungen für eine Reihe drängender Probleme in der gegenwärtigen geisteswissenschaftlichen Forschung mit Raumbezug: Orientierung im vormodernen Raum durch Erschließung historischer Karten, aktives und quellennahes Forschen auf Karten anstatt mit Karten, gemeinsame Arbeit online anstatt Desktopanwendungen mit sehr hohen Einstiegshürden, Zugänglichkeit durch Konzentration auf Kernfunktionen und zielgruppengerechte Dokumentation, enge Verknüpfung mit Diensten der Universitätsbibliothek, Rechtemanagement und Provenienznachweis, Standardkonformität der erarbeiteten Geodaten durch assistierte Datenmodellierung, Langzeitspeicherung, Propagierung und Reimport von Datensätzen unter neuen Fragestellungen.
Das Ergebnis ist ein virtueller Kartentisch zur kollaborativen Forschungsarbeit an überwiegend historischen Karten und Geodaten. Das Herzstück stellt ein web-basiertes Geographisches Informationsystem (WebGIS) dar. Der modulare Aufbau des Systems und die Einhaltung von Standards gewährleisten eine flexible Anbindung an ein Web-Portal, welches mehrere Werkzeuge und Dienste, wie z.B. Datenbanksysteme zur Speicherung der Metadaten (mit Schnittstellen zu externen Datenbanken), verschiedene Kommunikations- und Organisationswerkzeuge, eine zentrale Datenablage, ein Forum und verschiedene Projekt-Managemenent-Tools, verbindet. Die standortübergreifende und sichere Nutzung sämtlicher Werkzeuge wird durch das Identitätsmanagement aus „bwIDM“ gewährleistet. Das GIS-Modul wird an das Heidelberger Forschungsdaten-Repository „heiDATA“ angebunden, wodurch die Publikation der wissenschaftlichen Daten (mit DOI) erfolgen kann und somit die Nachnutzungsmöglichkeiten der wissenschaftlichen Ergebnisse verbessern.
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg (MWK): Förderprogramm E-Science – Virtuelle Forschungsumgebungen.
2016-2018
Universitätsrechenzentrum Heidelberg, Prof. Dr. Vincent Heuveline
Außeruniversitärer Kooperationspartner:
Landesarchiv Baden-Württemberg: Prof. Dr. Robert Kretzschmar
Online-Verzeichnisse zu Schiffsnamen – Lloyd’s Lists Projekt:
Besten Dank an Dr. Maria Effinger für die Hinweise!
Interview mit Stefan Geissler in den VDI Nachrichten zu den „Lloyd’s Lists“ am 19.2.2016:
Vom Kaffeehaus ins Internet
online: http://www.vdi-nachrichten.com/Management-Karriere/Vom-Kaffeehaus-Internet
Weitere Informationen im SLUB Blog: http://blog.slub-dresden.de/beitrag/2016/02/19/das-virtuelle-kartenforum-20-geht-in-die-naechste-runde/
Aaron Pattee, University of Nebraska–Lincoln, präsentiert auf Basis der freien Webpublishingsoftware Omeka unterschiedliche Quellen und Visualisierungen zur (Bau-) Geschichte der Stauferburg Hohenecken nahe Kaiserlautern, die er im Rahmen seiner M.A.-Arbeit recherchiert und erarbeitet hat.
„Lorscher Codex bei der UB Heidelberg digitalisiert“, veröffentlicht am 13.11.2015 von Johannes Waldschütz, auf „Mittelalter am Oberrhein“, dem Blog der Abteilung Landesgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Der „Lorscher Codex“ ist nunmehr in drei Varianten über http://archivum-laureshamense-digital.de/view/saw_mainz72 (Faksimile, lateinische/deutsche Edition) online zugänglich. Weitere Informationen finden sich im entsprechenden Eintrag im Blog der UB Heidelberg.
Wir gratulieren den Projektkoordinatoren/innen der Universitätsbibliothek Heidelberg, Dr. Maria Effinger, Dr. Karin Zimmermann und Leonhard Maylein, zur Standards setzenden Oberfläche und Erschließung … und bedanken uns für die Gelegenheit, an dem großen Projekt im Rahmen der Georeferenzierung der im Codex genannten Orte mitarbeiten und -forschen zu können.
Die Visualisierungen auf Google Earth/Maps und OSM sind unter „Interaktive Karten“ abrufbar. Wir freuen uns über Feedback und werden weiter an der Verbesserung der Darstellung arbeiten. Unser Arbeitsbericht zur Georeferenzierung und den Herausforderungen der Präsentation auf Google Earth findet sich unter „Lorscher Codex“ zum Download als pdf.
Team Lorscher Codex im HGIS Club: Marlene Antretter, Dirk Eller, Hannes Elstermann, Stefan Geissler, Simon Grüning, Sebastian Horn, Matthias Kohler, Kevin Kuck, Anna Lingnau, Dipl. Geogr. Lukas Loos, Alexandra Nozik, Jakob Odenwald, Felix Rieger, Christopher Schubert, Dr. Kilian Schultes, Dr. Armin Volkmann und Felix Wenzel
Um die Kollegen in der Geoinformatik wenigstens von einer Aufgabe zu entlasten, zieht der Blog des HGIS Clubs auf eine WordPress-Installation auf 1und1 um. Der alte Blog auf http://www.rigeo.net/ wird an dieser Stelle fortgeführt. Einzelne Posts mit Projektbeschreibungen werden wir nach und nach auf dezidierte Projektseiten umziehen.