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E-Science-Tage 2017
Forschungsdaten managen

16. – 17. März 2017 an der Universität Heidelberg

Mit einem Schwerpunkt auf dem Management von Forschungsdaten (FDM) behandeln die E-Science-Tage 2017 erreichte Fortschritte, neue Herausforderungen und Chancen bei der Arbeit mit digitalen Forschungsdaten. Die E-Science-Tage bieten sowohl Forschenden als auch Infrastruktureinrichtungen ein gemeinsames Forum für die Initiierung und Etablierung nachhaltiger Lösungen.

[https://e-science-tage.de/]

Chinese Archaeology Workshop:
Developments and Challenges

With speakers
Lothar von Falkenhausen (University of California, Los Angeles, Art History/Archaeology), Sarah E. Fraser (Universität Heidelberg, Ostasiatische Kunstgeschichte), Enno Giele (Universität Heidelberg, Sinologie)
and discussants
Diamantis Panagiotopoulos (Universität Heidelberg, Klass. Archäologie), Thomas Meier (Universität Heidelberg, Ur- und Frühgeschichte), Nikolaus Dietrich (Universität Heidelberg, Klass. Archäologie)

Friday, April 29, 2016
Hörsaal 4a, Neue Universität (Universitätsplatz), Heidelberg
[Webseite]

Georeferenzierung von 444 historischen Karten an der ULB Darmstadt

Die Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt hat 444 digitalisierte, historische Karten zur Georeferenzierung per Crowdsourcing mit dem ULB-Georeferencer freigegeben. An Geschichte und Karten interessierte Personen können sich gerne am Projekt beteiligen und nebenbei noch allen Nutzerinnen und Nutzern sowie der Bibliothek helfen. Die ULB Darmstadt freut sich über jede Mithilfe!

Georeferencer_Screenshot_Kontrollpunkte_nummeriert_Neu

Resultat und Ziel der Georeferenzierung bzw. Verortung der Karten mit Hilfe von Kontrollpunkten ist die Ermöglichung einer geographischen Suche, ein Vergleich von alten mit modernen Karten sowie die verbesserte, weltweite Georeferencer_Screenshot_OverlaySichtbarkeit der Darmstädter Kartensammlung über internationale Kartenportale wie Old Maps Online. Zentral ist dabei aus bibliothekarischer Sicht weniger die exakte Georeferenzierung als vielmehr die möglichst genaue Verortung, um die bisher nicht vorliegenden Koordinatenangaben für die Katalog-Metadaten zu erhalten. Man kann sich im ULB-Georeferencer für weitergehende Analysen darüber hinaus ein Verzerrungsgitter anzeigen lassen, die Karte in Google Earth betrachten oder ein ESRI World file für die Nachnutzung in GIS downloaden.

Auf der Projekthomepage finden sich weitere Informationen sowie eine ausführliche Anleitung zum Mitmachen. Wie bei anderen Crowdsourcing-Projekten liegt ein besonderes Augenmerk auf dem kompetitiven Charakter, so dass neben einer öffentlich sichtbaren Punkteliste der fleißigsten Freiwilligen diese anschließend die Möglichkeit zu einem exklusiven Einblick in die kartographischen Bestände der ULB Darmstadt erhalten.

Nach Abschluss des Projekts erfolgt eine Evaluierung auch im Vergleich zu anderen bibliothekarischen Georeferenzierungsprojekten wie beispielsweise an der British Library oder der SLUB Dresden.

Kontakt und weitere Informationen:

Universitäts- und Landesbibliothek DarmstadtULB_quad0_gruen_CMYK_2
Michael Ammon (michael.ammon@ulb.tu-darmstadt.de)
Projekthomepage inkl. Anleitung: www.ulb.tu-darmstadt.de/georeferencer

Passend zur Veröffentlichung der digitalen Version des sogenannte Lorscher Codex (lat. Codex Laureshamensis) sollen auch die zusammen mit dem HGIS Club erarbeiteten interaktiven Karten freigeschaltet werden. Ein erster Entwurf zur Projektseite wurde nun erstellt, der Bericht zum Projekt wird in diesem Tagen abgeschlossen.