Archiv der Kategorie: Historische Karten

Historical Geography of Bourbon Spanish America

HGIS de las Indias is a project funded by the Austrian Science Fund (FWF), P 26379-G18, located at the Historical Institute of the University of Graz. Its purpose is to provide a common spatio-temporal data framework and an online visualization (a dynamic, interactive, and customizable WebGIS, https://www.hgis-indias.net/cmv-app-master/viewer/), for the historical geography of Bourbon Spanish America before the eve of independence.

The language of the project’s documentation, interface, and applications is Spanish only. Its main features include:

  • A gazetteer of 12000+ places and 1000+ territorial entities designed to enable integration of third-party data.
  • Geometries (.shp) of the spatial representations of gazetteer entries for open access download.
  • A WebGIS with dozens of themed layers, which can be controlled via a time-slider. Main groups of layers are:
    • Territorial organization at 12 “levels” (districts, provinces, bishoprics…)
    • Populated places: by settlement type; by parish/mission status, etc.
    • Communications: Major navigation routes, postal routes; post offices…
    • “Internal” and “external” affairs: Treaty lines, independent indigenous groups, foreign claims, rebellions, etc.
    • Aggregated data: Layers with information on cultural aspects (universities, printing), demography, economy (silver production, mining mita…)
    • Georeferenced old maps
  • A Dokuwiki-infrastructure for documentation and possible crowd-sourced further description of the gazetteer.
  • Standardized workflows to enable easy “spatialization” of well-formed tables that link to entities in our gazetteer. They work quite well already and by the end of the project we hope to even offer a web-based submission interface that allows to process an uploaded table and automatically return a shapefile as a result.
  • A mostly-OCR-based digital edition of the 5-volume „Historical-Geographic Dictionary of the Indies“ (1786-1789) by Antonio de Alcedo, linked to the gazetteer entries in the Dokuwiki. However, human ressources for manual cleanup are low, so unless additional funding can be gathered, only important cities and territories can be referenced, and the edition cannot claim to meet any standard of scholarly digital editions. Ideas for a collaborative editing environment for the five TEI-XML files with a low hurdle for contributors are welcome!

Contact: Werner Stangl via www.hgis-indias.net

„Signal-Notizen“ – Bleistiftzeichnungen der Hochpunkte bei der Triangulierung des Großherzogthums Baden

Topographischer Atlas über das Großherzogtum Baden 1838-1849; 1:50.000

Die Digitalisate der Skizzenblätter sind über das Generallandesarchiv Baden in Karlsruhe online verfügbar: https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=14213&klassi=002.002&anzeigeKlassi=002.002.002 

Material für ein neues Projekt des HGIS-Clubs im Wintersemester 2016/17!

signal_stmichael_riegel_gla_ka_icon

St. Michael, September 1826

[Fortsetzung folgt…]

Topographischer Atlas über das Großherzogtum Baden 1838-1849, 55 Blatt, davon 29 in der UB Heidelberg in der „Rothe’schen Kartensammlung“ (gr. fol.; Blätter Nr.: 1a, 1b, 2a, 2b, 3-18, 20-29, 31) als einzelne Karten in hervorragender Qualität, vollständig als digitaler Atlas über UB Freiburg; http://www.ub.uni-freiburg.de/eucorkarten/eucor_main.php?ctrl=showCard&t_idn=5; ergänzend: Übersicht „Historische Kartenbestände des Oberrheins“ in der UB Freiburg und  Einführung zu den Kartenwerken und den -beständen der Badischen Landesbibliothek.

 

heiMAP – Virtueller Kartentisch – Projektstart!

Unser neues Projekt startet zum Sommersemester 2016 – im HGIS Club werden wir erste Referenzprojekte erarbeiten…

heiMAP – der virtuelle Kartentisch

Ziel von HeiMap ist die Schaffung einer Online-Arbeitsplattform für Geoanwendungen in den Geisteswissenschaften, die in ein Portal mit modularen Werkzeugen und Diensten zum Projekt- und Datenmanagement integriert ist.

Aussagekräftige Karten, die mehrere Informationsebenen integrieren, sind immer interdisziplinäres Gemeinschaftswerk und stellen in ihrem Entstehungsprozess hohe Anforderungen an projektinterne Kommunikation, interdisziplinäre Effizienz und multimediales Datenmanagement. Die anvisierte virtuelle Arbeitsumgebung und das Arbeiten auf historischen Karten in situ bietet hier Lösungen für eine Reihe drängender Probleme in der gegenwärtigen geisteswissenschaftlichen Forschung mit Raumbezug: Orientierung im vormodernen Raum durch Erschließung historischer Karten, aktives und quellennahes Forschen auf Karten anstatt mit Karten, gemeinsame Arbeit online anstatt Desktopanwendungen mit sehr hohen Einstiegshürden, Zugänglichkeit durch Konzentration auf Kernfunktionen und zielgruppengerechte Dokumentation, enge Verknüpfung mit Diensten der Universitätsbibliothek, Rechtemanagement und Provenienznachweis, Standardkonformität der erarbeiteten Geodaten durch assistierte Datenmodellierung, Langzeitspeicherung, Propagierung und Reimport von Datensätzen unter neuen Fragestellungen.

Das Ergebnis ist ein virtueller Kartentisch zur kollaborativen Forschungsarbeit an überwiegend historischen Karten und Geodaten. Das Herzstück stellt ein web-basiertes Geographisches Informationsystem (WebGIS) dar. Der modulare Aufbau des Systems und die Einhaltung von Standards gewährleisten eine flexible Anbindung an ein Web-Portal, welches mehrere Werkzeuge und Dienste, wie z.B. Datenbanksysteme zur Speicherung der Metadaten (mit Schnittstellen zu externen Datenbanken), verschiedene Kommunikations- und Organisationswerkzeuge, eine zentrale Datenablage, ein Forum und verschiedene Projekt-Managemenent-Tools, verbindet. Die standortübergreifende und sichere Nutzung sämtlicher Werkzeuge wird durch das Identitätsmanagement aus „bwIDM“ gewährleistet. Das GIS-Modul wird an das Heidelberger Forschungsdaten-Repository „heiDATA“ angebunden, wodurch die Publikation der wissenschaftlichen Daten (mit DOI) erfolgen kann und somit die Nachnutzungsmöglichkeiten der wissenschaftlichen Ergebnisse verbessern.

Förderung

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg (MWK): Förderprogramm E-Science – Virtuelle Forschungsumgebungen.
2016-2018

Projektleitung

Universitätsrechenzentrum Heidelberg, Prof. Dr. Vincent Heuveline

Projektpartner
  • Universitätsrechenzentrum URZ:
    Prof. Dr. Vincent Heuveline/Dr. Martin Baumann
  • Abteilung Geoinformatik, Geographisches Institut:
    Prof. Dr. Alexander Zipf/Dipl. Geo. Lukas Loos
  • Universitätsbibliothek Heidelberg:
    Dr. Veit Probst/Dr. Maria Effinger/Leonard Maylein
  • Exzellenzcluster „Asia & Europe in a Global Context“,
    JRG „Digital Humanities and Digital Cultural Heritage“: Dr. Armin Volkmann
  • Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde/Historisches Seminar: Prof. Dr. Jörg Peltzer/ Dr. Kilian Schultes/ The HGIS Club

Außeruniversitärer Kooperationspartner:
Landesarchiv Baden-Württemberg: Prof. Dr. Robert Kretzschmar

Georeferenzierung von 444 historischen Karten an der ULB Darmstadt

Die Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt hat 444 digitalisierte, historische Karten zur Georeferenzierung per Crowdsourcing mit dem ULB-Georeferencer freigegeben. An Geschichte und Karten interessierte Personen können sich gerne am Projekt beteiligen und nebenbei noch allen Nutzerinnen und Nutzern sowie der Bibliothek helfen. Die ULB Darmstadt freut sich über jede Mithilfe!

Georeferencer_Screenshot_Kontrollpunkte_nummeriert_Neu

Resultat und Ziel der Georeferenzierung bzw. Verortung der Karten mit Hilfe von Kontrollpunkten ist die Ermöglichung einer geographischen Suche, ein Vergleich von alten mit modernen Karten sowie die verbesserte, weltweite Georeferencer_Screenshot_OverlaySichtbarkeit der Darmstädter Kartensammlung über internationale Kartenportale wie Old Maps Online. Zentral ist dabei aus bibliothekarischer Sicht weniger die exakte Georeferenzierung als vielmehr die möglichst genaue Verortung, um die bisher nicht vorliegenden Koordinatenangaben für die Katalog-Metadaten zu erhalten. Man kann sich im ULB-Georeferencer für weitergehende Analysen darüber hinaus ein Verzerrungsgitter anzeigen lassen, die Karte in Google Earth betrachten oder ein ESRI World file für die Nachnutzung in GIS downloaden.

Auf der Projekthomepage finden sich weitere Informationen sowie eine ausführliche Anleitung zum Mitmachen. Wie bei anderen Crowdsourcing-Projekten liegt ein besonderes Augenmerk auf dem kompetitiven Charakter, so dass neben einer öffentlich sichtbaren Punkteliste der fleißigsten Freiwilligen diese anschließend die Möglichkeit zu einem exklusiven Einblick in die kartographischen Bestände der ULB Darmstadt erhalten.

Nach Abschluss des Projekts erfolgt eine Evaluierung auch im Vergleich zu anderen bibliothekarischen Georeferenzierungsprojekten wie beispielsweise an der British Library oder der SLUB Dresden.

Kontakt und weitere Informationen:

Universitäts- und Landesbibliothek DarmstadtULB_quad0_gruen_CMYK_2
Michael Ammon (michael.ammon@ulb.tu-darmstadt.de)
Projekthomepage inkl. Anleitung: www.ulb.tu-darmstadt.de/georeferencer

Topographischer Atlas des Grossherzogthums Baden 1:25000 (1875 bis 1886)

Deutsche Fotothek – Kartenforum, von der Deutschen Fotothek betreutes und von der DFG gefördertes Informationsportal von Bibliotheken, Museen und Archiven

6.000 Messtischblätter im Maßstab 1:25.000 sowie die Karte des Deutschen Reiches im Maßstab 1:100.000, darunter der „Topographische Atlas des Grossherzogthums Baden“ 1:25000 (1875 bis 1886)

http://www.deutschefotothek.de/cms/kartenforum-sachsen-messtischblaetter.xml